Der „RotFuchs“ protestiert

RotFuchs-Redaktion

Durch die Aufstellung einer den „Opfern des Stalinismus“ gewidmeten Granitplatte – inzwischen als Stein des Anstoßes bezeichnet – ist die Gedenkstätte der Sozialisten Berlin-Friedrichsfelde auf ungeheuerliche Weise geschändet worden. Nicht der unter Stalin zu Tode gebrachten treuen Sowjetbürger und Kommunisten vieler Nationen wird hier gedacht, sondern vor allem jener, die ihre Hand gegen den Sozialismus erhoben und dafür zur Rechenschaft gezogen wurden. Die 1945 von der Roten Armee gefaßten KZ-Aufseher und der durch die DDR-Justiz gerichtete terroristische Bandenchef Johann Burianek werden bewußt in diese undifferenzierte „Ehrung“ eingeschlossen.

Wir protestieren gegen die schmachvolle Entweihung der Gedenkstätte!

Dr.-Ing. Peter Tichauer
Vorsitzender der Revisionskommission
des „RotFuchs“-Fördervereins
und Sohn des im April 1938 unter Stalin
erschossenen deutschen
kommunistischen Bildhauers
Heinz Tichauer

Redaktion der Zeitschrift
und Vorstand des
„RotFuchs“-Fördervereins

Berlin, den 14. Januar 2007