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Hinter der Nebelwand von „Freiheit und Demokratie“

Arnold Schölzel deckt im Leitartikel der August-Ausgabe auf, was sich hinter dem Tarnvorhang von „Freiheit und Demokratie“ verbirgt und warum es dringend geboten ist, diesen Tarnvorhang zu zerreißen. Er schreibt:

Der Aufstieg der alten Bundesrepublik zum ökonomisch und militärisch mächtigsten Staat Westeuropas vollzog sich bis 1990 unter den Schlagworten „Freiheit und Demokratie“. Theodor Plivier schrieb 1932, bezogen auf die Situation nach dem Ersten Weltkrieg: „Der Kaiser ging, die Generale blieben.“ Abgewandelt auf die Lage nach 1945 könnte man sagen: Der Führer war gegangen, seine verbrecherischen Generäle, seine sklavenhalterischen Wehrwirtschaftsführer, seine Blutrichter und Gestapo-Folterer aber blieben. Antisemitismus war nun offiziell verpönt, beim Antikommunismus gab es noch Steigerungen.

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Außerdem in diesem Heft u.a.:

  • 122 Staaten schließen Vertrag zu Atomwaffenverbot – ein angesichts der aktuellen Lage dringend notwendiger erster Schritt

  • Prof. Ekkehard Lieberam setzt sich mit dem Rechtspopulismus auseinander: Faule Früchte aus dem neoliberalen Treibhaus

  • Dr. Reiner Zilkenat untersucht den Berliner Koalitionsvertrag und beschäftigt sich mit weißen Flecken der Geschichte