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Lieder der Mütter gegen den Krieg

In der Juli-Ausgabe veröffentlichen wir ein erst kürzlich wieder entdecktes und von uns teilweise erstmals ins Deutsche übersetztes Protestlied gegen den Krieg, das vor über hundert Jahren in den USA entstand und sich dort zu einem wahren „Hit“ entwickelte. Darauf, daß seine Verbreitung „wegen Störung der öffentlichen Ruhe“ mit fünf Jahren schweren Kerkers geahndet wurde (die Anklage hatte gar die Todesstrafe verlangt), wies Karl Liebknecht 1916 im Preußischen Landtag hin.

Wie eine Antwort auf das Lied „Ich habe meinen Sohn zum Krieger nicht erzogen“ mutet Bertolt Brechts „Lied einer deutschen Mutter“ von 1942 an.

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Außerdem in diesem Heft u.a.:

  • Louise Stebler-Keller: Berichte einer Schweizer Genossin über die Weltfestspiele von 1949, 1951 und 1953

  • Kurt Laser: Warum der Kampf gegen die Oktoberrevolution anhält, obwohl sie schon seit bald hundert Jahren totgesagt wird

  • Gerhard Oberkofler: Kann man heute noch Marxist sein?

In der Beilage:

  • Prof. Horst Schneider über die Produktion falscher Geschichtsbilder und die Notwendigkeit, sie zurückzuweisen, sowie

  • ein offener Brief Vladimiro Giacchés zur Lage der Forschung über die DDR „Erkenntnis oder Delegitimierung?“