Wofür wir RotFüchse stehen

Unser Ziel ist der Sozialismus!

Dieser Begriff wird heute unterschiedlich ausgelegt. Der als „modern“ verkaufte „Reformsozialismus“ ist Teil des bürgerlichen Denkens. Ihn meinen wir nicht. Viele seiner Wortführer sind längst in der Gesellschaft der BRD angekommen und fördern den kapitalistischen Systemerhalt. Sie haben sich angepaßt und von der Arbeiterbewegung abgewandt. Nicht wenige von ihnen pfeifen auf ihre und unsere Biographien.

Wir aber sind so altmodisch, dem wissenschaftlichen Sozialismus von Marx, Engels und Lenin in Theorie und Praxis die Treue zu halten.

Uns geht es um eine soziale Ordnung, die nur im Ergebnis unablässiger Klassen- und Massenkämpfe erstritten werden kann. Ihre Voraussetzungen sind die politische Macht der durch das Kapital Ausgebeuteten und das gesellschaftliche Eigentum an den wichtigsten Produktionsmitteln. Wir beugen uns nicht dem Antikommunismus und der Geschichtsklitterei. Für uns bleibt die DDR das gute Deutschland – nicht, weil sie ohne Fehl und Tadel gewesen wäre, sondern weil sie den Bourgeois und Baronen für 40 Jahre Macht und Eigentum entzog.

Gorki: Gespräch mit
einem Millionär

Franz: Ist das Abendland eigentlich christlich?

Kurz: Hamlet im Mai

mit Beiträgen von Maxim Gorki,
Peter Franz und Rudi Kurz

Beilage zum „RotFuchs“ 228
(Januar 2017)

Vorschau

RotFuchs 231 / April 2017

Wir veröffentlichen den dringenden Appell von Jürgen Heiser „Retten wir Mumia Abu-Jamal!“ Am 24. April begeht der politische Gefangene Mumia Abu-Jamal in einem Gefängnis im US-Bundesstaat Pennsylvania seinen 63. Geburtstag. Im Alter von 27 Jahren war er am 9. De­zember 1981 verhaftet und im Juli 1982 wegen der von Polizei und Staatsanwaltschaft behaupteten Ermordung des Streifenpolizisten Daniel Faulkner in Philadelphia zum Tode verurteilt worden. Der Kampf um Mumias Freiheit schloß deshalb auch immer die Forderung nach der allgemeinen Abschaffung der Todesstrafe ein.

Prof. Horst Schneider zeichnet den Weg vom „Stock­holmer Appell“ (1950) zur Erklärung der „Göttinger 18“ (1957) nach. Ihre Losung „Für eine Welt ohne Atom­waffen!“ ist so aktuell wie vor fünfzig Jahren.

Die frühere Pastorin Edda Lechner beschreibt ihren Weg vom Christentum zum Kommunismus und berichtet darüber, welche Hindernisse sie auf diesem Weg über­winden mußte und was ihr dabei half.

Marianne Walz schreibt unter dem Titel „Elfriede Brüning – ein Leben für die Frauenrechte“ über ein im vergan­genen Jahr im Aisthesis-Verlag erschienenes Werk der Publizistin und Wissenschaftlerin Sabine Kebir.

Aus Anlaß der diesjährigen Ostermärsche erscheint im April zusätzlich eine 16seitige illustrierte Beilage zum Friedensthema unter dem Motto „Stoppt Kriegspolitik!“ mit Beiträgen u. a. von Harry Belafonte (1982), Theodor Weißenborn (1986) und Willi van Ooyen (2016).

 

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